Glossar

Alzheimer

Der deutsche Psychiater Alois Alzheimer hat 1901 erstmals die Krankheit einer Frau behandelt, welche später als Morbus Alzheimer durch einen Kollgen beschrieben wurde. Die Krankheit verläuft in 3 Stadien und betrifft großteils Menschen ab dem 65. Lebensjahr, wobei der jüngste Patient etwas älter als 30 Jahre wurde: Prä- Früh- und Fortgeschrittenen Demenz. 

Erste Warnzeichen können sein:

  • Der Erkrankte wiederholt immer wieder die gleiche Frage.
  • Der Erkrankte erzählt immer wieder die gleiche kurze Geschichte.
  • Der Erkrankte weiß nicht mehr, wie bestimmte alltägliche Verrichtungen wie Kochen, Kartenspiel, Handhabung der TV-Fernbedienung funktionieren.
  • Der Erkrankte hat den sicheren Umgang mit Geld, Überweisungen, Rechnungen und Ähnlichem verloren.
  • Der Erkrankte findet viele Gegenstände nicht mehr oder er legt sie an ungewöhnliche Plätze (unabsichtliches Verstecken) und verdächtigt andere Personen, den vermissten Gegenstand weggenommen zu haben.
  • Der Erkrankte vernachlässigt anhaltend sein Äußeres, bestreitet dies aber.
  • Der Erkrankte antwortet auf Fragen, indem er die ihm gestellte Frage wiederholt.


Eine erfolgreiche Behandlung bzw. Heilung wird dzt. nicht beschrieben. Die Abgrenzung von Verdachtsdiagnosen ist schwierig und könnte mit eine Reihe von altersgemäßen Einschränkungen wie z.B. Vergesslichkeit verwechselt werden. Auffallend ist im fortgeschrittenen Stadium u.U. eine Form der Lockerheit bzw. Grenzenlosigkeit, welche sich besonders in der Sexualität ausdrücken kann.

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