Glossar

Astrologie

Die Astrologie geht von der Annahme aus, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen den Gestirnkonstellationen am Himmel und den Geschehnissen auf der Erde. „Wie oben – so unten“ lautet ein uraltes spirituelles Gesetz, das auf den sagenumwobenen Hermes Trismegistos zurückgeht und seit neuerer Zeit von den Quantenphysiker bestätigt wird: alle Phänomene - sowohl im Universum als auch auf der Erde - sind durch wechselseitige Zusammenhänge miteinander verbunden. Von der Antike bis zur Aufklärung war die Astrologie selbstverständliches Handwerkszeug von Ärzten, Astronomen und Theologen. Im 20. Jahrhundert wurde sie durch die Psychologie zu einer wirksamen Methode der Selbsterkenntnis weiter entwickelt und im 21. Jahrhundert kann sie uns als wertvolles Erkenntnisinstrument für unser seelisch-geistiges Wachstum dienen. Astrologie ist keine Wahrsagekunst, sondern basiert auf komplexen Deutungsregeln, die erlernbar sind. Die Kunst des Astrologen besteht darin, die symbolische Sprache des Horoskops zu übersetzen. Jedes Tierkreiszeichen und jeder Planet zeigt sich in unterschiedlichen Facetten, je nach Entwicklungsstand des Menschen. Insofern sind für eine konkrete Deutung Informationen über die jeweilige Lebenssituation und das Niveau des Klienten unverzichtbar. Deutungen wie sie beispielsweise von Computern erstellt werden, orientieren sich an einem Psychologie und Astrologie interessierten „Durchschnittsmenschen“. Das individuelle Horoskop wird errechnet auf die standesamtlich registrierte exakte Zeit und den Ort der Geburt. Grundlage der Deutung sind die klassischen Planeten/Lichter von Mond bis Saturn und die transpersonalen Planeten Uranus, Neptun und Pluto. Da sich die Gestirnkonstellationen innerhalb von nur wenigen Minuten verändern und an unterschiedlichen Orten immer wieder anders zeigen, ist ein Geburtshoroskop so individuell wie ein Fingerabdruck.

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